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Das 1991 neu gestaltete Volkskundemuseum bietet eine neue Darstellung und Aufbereitung der bereits seit dem Jahr 1961 bestehenden und überwiegend aus privaten
Leihgaben sich zusammensetzenden volkskundlichen Sammlungen des Gurktales. Sieben eigens dafür adaptierte Räume bilden in bewegtem Bruchsteinmauerwerk und zurückhaltend gestalteter Holzkonstruktion einen
attraktiven Rahmen für die schlichten Objekte bäuerlichen Lebens. Möbel, Geschirr und anderer Hausrat geben Einblick in die Lebensgewohnheiten und in die Wohnsituation des Bauern. Butterkübel, Schottwiege, aber
auch Brechel und Webstuhl bezeugen, dass der Bauernhof in hohem Ausmaß zur Selbstversorgung imstande war. Dass dessen Vermögensverhältnisse trotzdem äußerst bescheiden waren, wird in einer Dokumentation zur
Sozialgeschichte des Gurktales aufgezeigt.
Die Präsentation von Brauchtum und Spiel sowie unterschiedlicher Formen der Volksfrömmigkeit –
ein Raum ist der Verehrung der heiligen Hemma von Gurk gewidmet - ergänzt und vervollständigt die umfassende Schau bäuerlichen Lebens im Gurktal.
Ein Raum ist der Jagd gewidmet. Hier sind Präparate Vogel- und Wildtierpräparate zu sehen, die durch eine Sammlung von Trophäen aus dem Besitz des Bistums Gurk ergänzt werden.
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