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Kulturzentrum
Straßburg

Ein letzter und wesentlicher Abschnitt in der Geschichte der Errettung und Erhaltung der Straßburg begann mit der Sanierung der Innenräume und der Neubestimmung der Burg als Ort für kulturelle Veranstaltungen, besonders für Ausstellungen. So fand in den Räumen des Süd- und Osttraktes 1988 die große und international beachtete Hemma-Ausstellung statt. Weitere diözesane Themenausstellungen sowie die Neugestaltung eines Volkskundemuseums (1991) in sieben eigens dafür adaptierten Räumen erhöhten die Anziehungskraft der Bischofsburg.
Im Jubiläumsjahr 2000 wurde sie zum Mittelpunkt des Kulturprogramms „Kunst der Begegnung. Kärnten 2000“. Unter dem Titel „ICH gegenüber“ stand die ganze Burg im Zeichen der Begegnung von alter Sakralkunst und zeitgenössischer Kunst aus Kärnten, Slowenien und Italien.
Der 1994 gegründete Kulturring Straßburg organisiert jedes Jahr ein kulturelles Sommerprogramm (Juni bis August) mit Ausstellungen und Konzerten. Höhepunkte der vergangenen Jahre waren u.a. die Ausstellungen von Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Giselbert Hoke, Valentin Oman und Peter Krawagna.